Kaufmann/frau für Büromanagement

Kaufmann/frau für Büromanagement


AUSBILDUNGSINHALTE
Kaufleute für Büromanagement erledigen alle kaufmännisch-verwaltenden und organisatorischen Tätigkeiten innerhalb eines Betriebes, einer Behörde oder eines Verbandes und sorgen dafür, dass die betrieblichen Informations- und Kommunikationsflüsse reibungslos funktionieren.

Dazu gehört unter anderem umfangreiches Fachwissen in Buchführung, Rechnungs- und Auftragsbearbeitung, aber auch in Auto-Finanzierung und Auto-Versicherung. Telefon, Fax und Internet unterstützen die schnelle Bearbeitung von Aufträgen und Daten. Alles in allem sind Kaufleute für Büromanagement die „Controller“ im Betrieb.
  • Personalverwaltung und Kundendienst
  • Bürowirtschaft und Statistik
  • Informationsverarbeitung
  • Betriebliches Rechnungswesen
  • Personalwesen
  • Büroorganisation
  • Auftragsabwicklung
  • Lagerbearbeitung
Zudem wählt der Ausbildungsbetrieb zu Beginn der Ausbildung aus den insgesamt zehn Wahlqualifikationen zwei aus. Pro Wahlqualifikation sind fünf Monate vorgesehen.
  1. Auftragssteuerung und -koordination
  2. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  3. Kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen
  4. Einkauf und Logistik
  5. Marketing und Vertrieb
  6. Personalwirtschaft
  7. Assistenz und Sekretariat
  8. Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement
  9. Verwaltung und Recht
  10. Öffentliche Finanzwirtschaft
VORAUSSETZUNGEN

Grundsätzlich wird keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben.

Die Betriebe stellen überwiegend angehende Bürokaufleute mit Mittlere Reife ein.

VERGÜTUNG 

Die folgenden Angaben sollen der Orientierung dienen. Ansprüche können aus ihnen nicht abgeleitet werden.

Die Auszubildenden können in den einzelnen Ausbildungsjahren monatlich ab Juli 2017 folgende Ausbildungsvergütungen erhalten:

  1. Ausbildungsjahr: 737,00 €
  2. Ausbildungsjahr: 764,00 €
  3. Ausbildungsjahr: 820,00 €

Hinweis: Wer diese Ausbildung in vollzeitschulischer Form absolviert, erhält keine Ausbildungsvergütung.

Quelle:

*Tariflicher Wert gemäß Tarifvereinbarung über Ausbildungsvergütungen und betriebliche Sonderzahlungen für gewerbeliche und kaufmännische Auszubildende der Kraftfahrzeuggewerbe in Bayern

PRÜFUNG - ABSCHLUSS

Teil 1 der Abschluss-/Gesellenprüfung

In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres wird über den Themenbereich "Informationstechnisches Büromanagement" der Teil 1 der Abschluss- bzw. Gesellenprüfung durchgeführt. Er geht mit 25 Prozent in das Gesamtergebnis ein.

Teil 2 der Abschluss-/Gesellenprüfung

Die Abschluss- bzw. Gesellenprüfung wird in Form einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung durchgeführt.

In der schriftlichen Prüfung wird in den folgenden Prüfungsbereichen je eine Arbeit angefertigt:

  • Kundenbeziehungsprozesse (150 Min.)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (60 Min.)

In der mündlichen Prüfung gibt es für den Prüfling zwei Möglichkeiten die "Fachaufgabe in der Wahlqualifikation" durchzuführen:

Variante A - Betriebliche Fachaufgabe:
Der Prüfling muss je einen höchstens 3-seitigen Report seiner Wahlqualifikationen im Betrieb ausarbeiten und diese spätestens zum Prüfungstag dem Prüfungsausschuss vorlegen. Aus den beiden betrieblichen Fachaufgaben wählt der Prüfungsausschuss eine aus, die der Prüfling im anschließenden fallbezogenen Fachgespräch vorstellen muss.

Variante B - Praxisbezogene Fachaufgabe:
Zwei vom Prüfungsausschuss  zur Wahl gestellte Fachaufgaben werden dem Prüfling am Prüfungstag vorgelegt. Eine der beiden muss dann innerhalb von 20 Min. Vorbereitungszeit ausgearbeitet werden und im anschließenden fallbezogenen Fachgespräch vorgestellt werden.